Wir starten gerade: Aktuell gelten Einführungspreise in unserer Promophase für die ersten Kunden. Einführungspreise — Promophase läuft Jetzt sichern →

Magazin / Aufträge finden

Aufträge finden

Handwerker Aufträge: So füllen Sie Ihr Auftragsbuch nachhaltig

12 Min. Lesezeit Handwerker Pages Redaktion

Überblick: So füllen Sie Ihr Auftragsbuch – Ihr Wegweiser zu mehr Aufträgen

Ein leeres Auftragsbuch ist das Gegenteil von dem, wofür Sie hart arbeiten. Gute Arbeit bringt Ruf, aber Ruf bringt nicht automatisch Aufträge – Sie müssen sie aktiv holen. Dabei haben Sie heute mehr Optionen als je zuvor: Online-Portale wie MyHammer und Blauarbeit bündeln Anfragen von Kunden, die gerade nach Ihnen suchen. Gleichzeitig funktioniert Direktakquise und Empfehlungsmarketing oft besser, schneller und mit besseren Margen. Die Frage ist nicht, welcher Weg der richtige ist – sondern welche Kombination zu Ihrem Betrieb passt.

In diesem Leitfaden erfahren Sie:

  • Wie Online-Handwerkerportale funktionieren und was sie wirklich kosten
  • Wann sich Portale für Sie lohnen – und wann nicht
  • Wie Sie ohne Portale gezielt Kunden gewinnen
  • Warum lokale Sichtbarkeit oft mehr bringt als nationale Reichweite
  • Wie Sie Ihre bestehenden Kunden in eine Empfehlungsmaschine verwandeln
  • Welche Fehler Ihnen Aufträge kosten

Online-Portale: Fluch oder Segen für Handwerker?

Online-Handwerkerportale funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Kunden stellen eine Auftragsanfrage, Sie sehen die Anfrage, Sie bieten an, der Kunde wählt aus. Das klingt nach Effizienz – und das ist es auch, wenn Sie es richtig machen.

Die größten Portale im deutschsprachigen Raum sind MyHammer, Blauarbeit und Auftragsbank. Alle drei arbeiten nach dem gleichen Modell: Sie zahlen eine Gebühr (monatlich oder pro Auftrag), erhalten Zugang zu Anfragen in Ihrer Region und Ihrem Handwerk, und konkurrieren mit anderen Handwerkern um den Zuschlag.

Der Vorteil ist klar: Sie müssen nicht selbst nach Kunden suchen – die Kunden suchen nach Ihnen. Die Anfragen kommen zu Ihnen, oft mehrmals täglich. Besonders für Handwerker, die gerade anfangen oder deren Ruf noch nicht etabliert ist, können Portale schnell zu ersten Aufträgen führen.

Der Nachteil ist ebenso klar: Sie konkurrieren mit vielen anderen Handwerkern auf dem gleichen Portal. Der Kunde sieht fünf oder zehn Angebote für den gleichen Job. Das führt zu Preisdruck – Handwerker unterbieten sich gegenseitig, um den Zuschlag zu bekommen. Und Sie zahlen, egal ob Sie den Auftrag bekommen oder nicht.

Die Kosten und Erfahrungen mit Portalen wie MyHammer und Blauarbeit

Hier wird es konkret: Was kostet Sie die Nutzung eines Portals wirklich?

Gebührenmodelle unterscheiden sich: MyHammer arbeitet mit monatlichen Abonnements (typischerweise zwischen 20 und 100 Euro pro Monat, je nach Leistungsumfang) plus eine Gebühr pro Auftrag (meist 5–15 % der Auftragssumme oder eine Pauschale). Blauarbeit und Auftragsbank haben ähnliche Modelle. Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig – prüfen Sie die aktuelle Preisseite des jeweiligen Portals.

Rechenbeispiel zum Selberrechnen: Angenommen, Sie zahlen 50 Euro Monatsgebühr plus 10 % Gebühr pro Auftrag. Sie erhalten im Monat 10 Anfragen, von denen Sie 2 in Aufträge à 1.000 Euro umwandeln. Das kostet Sie: 50 Euro Monatsgebühr + (2 × 1.000 Euro × 10 %) = 50 + 200 = 250 Euro. Bei einem durchschnittlichen Gewinn von 30 % pro Auftrag (300 Euro Gewinn pro Auftrag) bleiben Ihnen 550 Euro Nettogewinn. Das ist rentabel – aber nur, wenn Ihre Quote stimmt.

Häufige Realität: Viele Handwerker zahlen die Gebühren, erhalten Anfragen, schreiben Angebote – und der Kunde entscheidet sich für einen anderen. Die Quote liegt oft bei 10–20 %, nicht bei 50 %. Das bedeutet: Bei 10 Anfragen und 10 % Quote (1 Auftrag) zahlen Sie trotzdem die volle Gebühr. Dann wird es schnell unrentabel.

Was Handwerker über ihre Erfahrungen mit MyHammer berichten: Erfahrungen mit MyHammer sind gemischt. Einige Handwerker berichten von stabilen Aufträgen und guter Rentabilität – besonders in Ballungsräumen und bei häufigen Aufträgen wie Reparaturen oder Wartung. Andere berichten von Preiskampf, schlechten Kundenqualitäten und geringen Quoten. Der Schlüssel ist: Je spezialisierter Ihr Handwerk und je weniger Konkurrenz auf dem Portal in Ihrer Region, desto besser funktioniert es.

Übrigens: Genau das ist Teil jeder Website, die wir bauen — mehr dazu unter So entsteht Umsatz.

Direktakquise: Wie Sie Kunden gewinnen, ohne auf Portale angewiesen zu sein

Direktakquise bedeutet: Sie suchen aktiv nach Kunden, statt auf Anfragen zu warten. Das klingt aufwendiger – und es ist es auch. Aber es hat einen großen Vorteil: Sie bestimmen die Preise, Sie haben keine Konkurrenz im direkten Gespräch, und der Kunde kennt Sie persönlich.

Schritt 1: Zielgruppe definieren. Nicht alle Kunden sind gleich. Ein Eigenheimbesitzer, der sein Bad renovieren möchte, ist eine andere Zielgruppe als ein Makler, der regelmäßig Wohnungen herrichten muss. Definieren Sie: Wer sind Ihre idealen Kunden? Welche Probleme lösen Sie? Wo finden Sie diese Menschen?

Schritt 2: Gezielt ansprechen. Das kann bedeuten: Sie fahren durch Ihre Nachbarschaft und sprechen Hausbesitzer an, deren Fassade renovierungsbedürftig ist. Sie rufen Makler an und bieten Ihre Dienstleistungen an. Sie schreiben an Hausverwaltungen. Sie besuchen Baustellen und hinterlassen Ihre Karte. Das ist klassische Akquise – unglamourös, aber wirksam.

Schritt 3: Nachverfolgung. Eine Anfrage führt selten sofort zu einem Auftrag. Der Kunde muss Sie mehrmals hören, um Vertrauen zu fassen. Notieren Sie sich: Wann haben Sie angerufen? Wann folgt das nächste Gespräch? Schreiben Sie eine kurze Nachricht, wenn Sie versprochen haben, ein Angebot zu schicken. Professionelle Nachverfolgung unterscheidet Sie von 90 % der Konkurrenz.

Zeitaufwand vs. Ertrag: Direktakquise kostet Zeit – oft 2–5 Stunden pro Woche, um systematisch neue Kunden zu akquirieren. Das ist Zeit, die Sie nicht auf der Baustelle verbringen. Aber: Wenn Sie einen Auftrag über Direktakquise landen, zahlen Sie keine Portalgebühren. Ihre Marge bleibt höher. Und der Kunde kommt zu Ihnen, weil Sie ihn aktiv angesprochen haben – nicht, weil er fünf Angebote vergleicht.

Lokale Sichtbarkeit: Warum Ihre Nachbarschaft der beste Markt ist

Die meisten Handwerker unterschätzen, wie viel Geschäft in ihrer unmittelbaren Umgebung steckt. Ein Klempner in Berlin-Charlottenburg braucht nicht überregional sichtbar zu sein – er braucht sichtbar zu sein für die 50.000 Menschen in seinem Kiez, die morgen ein Rohr platzen haben.

Google My Business ist Ihre Basis. Wenn Sie dort nicht auftauchen, verlieren Sie Aufträge an Konkurrenten, die dort auftauchen. Ein vollständiges Profil mit korrekter Adresse, Öffnungszeiten, Fotos von Ihrer Arbeit und echten Kundenbewertungen ist nicht optional – es ist Ihre digitale Visitenkarte. Kunden suchen "Klempner in meiner Nähe" oder "Elektriker Berlin" – und Google zeigt die Ergebnisse basierend auf Ihrem My-Business-Profil.

Konkrete Optimierungen: Laden Sie regelmäßig Fotos von Ihren Projekten hoch (nicht von Ihrer Baustelle, sondern von der fertigen Arbeit). Schreiben Sie kurze Beschreibungen, die Ihre Spezialisierung zeigen. Reagieren Sie auf Bewertungen – auch auf kritische. Wenn ein Kunde schreibt "Der Handwerker war pünktlich und saubere Arbeit", antworten Sie kurz und höflich. Das zeigt potenziellen Kunden, dass Sie aktiv sind und Wert auf Kundenzufriedenheit legen.

Lokale Anzeigen. Google Ads und Facebook Ads ermöglichen es Ihnen, gezielt Kunden in Ihrer Nähe anzusprechen. Das ist günstiger als nationale Werbung und deutlich zielgenauer. Wenn Sie 20 Euro pro Woche in lokale Anzeigen investieren, erreichen Sie Hunderte von Menschen in Ihrer Region, die gerade nach Ihren Dienstleistungen suchen.

Mundpropaganda verstärken. Lokale Sichtbarkeit funktioniert nur, wenn Sie gute Arbeit leisten. Aber gute Arbeit allein reicht nicht – Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre Kunden davon erzählen. Das bedeutet: Fragen Sie am Ende jedes Auftrags, ob der Kunde Sie weiterempfehlen würde. Geben Sie ihm eine Karte mit Ihrer Nummer. Machen Sie es ihm einfach, Sie zu empfehlen.

Empfehlungsmarketing: Die Macht zufriedener Kunden

Eine Empfehlung von einem bestehenden Kunden ist Gold. Der potenzielle Kunde kennt Sie bereits durch jemanden, dem er vertraut. Das ist das beste Marketing, das es gibt – und es kostet Sie fast nichts.

Wie Sie ein Empfehlungssystem aufbauen: Beginnen Sie damit, Ihre zufriedensten Kunden zu identifizieren. Das sind nicht unbedingt die, die am meisten ausgegeben haben – das sind die, die Sie am liebsten wiedersehen würden. Rufen Sie diese Kunden an oder besuchen Sie sie nach dem Auftrag nochmal. Sagen Sie: "Mir ist wichtig, dass Sie zufrieden sind. Wenn Sie jemanden kennen, der ähnliche Arbeiten braucht, würde ich mich über eine Empfehlung freuen." Das ist direkt, ehrlich und funktioniert.

Formale Systeme: Manche Handwerker arbeiten mit kleinen Incentives: "Wenn Sie mich empfehlen und der Kunde kommt zu mir, gebe ich Ihnen einen Rabatt auf Ihre nächste Arbeit" oder "Ich spende 10 Euro an Ihre Lieblingswohltätigkeit". Das funktioniert, aber es ist nicht nötig. Zufriedenheit ist das beste Incentive.

Digitale Bewertungen als Empfehlungen. Eine 5-Sterne-Bewertung auf Google ist eine öffentliche Empfehlung. Bitten Sie Ihre Kunden aktiv, eine Bewertung zu hinterlassen – nicht mit Druck, sondern mit einer einfachen Bitte: "Wenn Sie mit meiner Arbeit zufrieden sind, würde ich mich über eine kurze Bewertung auf Google freuen. Das hilft anderen Kunden, mich zu finden." Viele Kunden wissen nicht, dass sie das tun können – wenn Sie ihnen den Link schicken, machen es viele gerne.

Messung: Notieren Sie sich, woher Ihre Aufträge kommen. Nach jedem Auftrag fragen Sie: "Wie haben Sie von mir erfahren?" Nach ein paar Wochen sehen Sie ein Muster. Vielleicht kommen 40 % Ihrer Aufträge von Empfehlungen, 30 % von Google, 20 % von Portalen und 10 % von Anzeigen. Dann wissen Sie, wo Sie Ihre Energie konzentrieren sollten.

Häufige Fehler bei der Akquise und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Unrealistische Preisgestaltung. Auf Portalen sehen Sie, was andere Handwerker bieten. Das verleitet dazu, unterzubieten. "Wenn ich 10 % günstiger bin, bekomme ich den Auftrag." Das funktioniert kurzfristig – aber Sie verdienen weniger und signalisieren dem Markt, dass Ihre Arbeit weniger wert ist. Kalkulieren Sie Ihre Kosten realistisch und bieten Sie fair an. Besser weniger Aufträge mit guter Marge als viele Aufträge mit schlechter Marge.

Fehler 2: Schlechte Kommunikation. Sie erhalten eine Anfrage auf einem Portal oder per Telefon. Sie antworten nach zwei Tagen. Der Kunde hat sich inzwischen an jemand anderen gewandt. Schnelle Reaktion ist entscheidend – idealerweise innerhalb von 24 Stunden, besser innerhalb von 2 Stunden. Das bedeutet: Checken Sie Ihre Anfragen regelmäßig, auch wenn Sie gerade auf der Baustelle sind.

Fehler 3: Generische Angebote. Sie schreiben das gleiche Angebot für jeden Kunden. Das sieht der Kunde sofort. Ein gutes Angebot geht auf die spezifische Situation ein: "Sie haben erwähnt, dass das Badezimmer klein ist – deshalb schlage ich diese platzsparende Lösung vor." Das zeigt, dass Sie gelesen haben und denken.

Fehler 4: Keine Nachverfolgung. Sie schreiben ein Angebot, der Kunde antwortet nicht. Sie warten. Das ist falsch. Nach einer Woche schreiben Sie: "Ich wollte nur nachfragen, ob Sie noch Fragen zu meinem Angebot haben." Das ist nicht aufdringlich – das ist professionell. Viele Aufträge entstehen aus Nachverfolgung, nicht aus dem ersten Kontakt.

Fehler 5: Zu viel Zeit auf Portalen verschwenden. Sie zahlen für ein Portal und schreiben Angebote für jeden Job, egal wie klein oder wie weit weg. Das ist ineffizient. Setzen Sie sich Grenzen: Nur Aufträge ab 500 Euro, nur in Ihrer Region, nur in Ihrem Spezialgebiet. Lieber 2 gute Angebote schreiben als 10 schlechte.

Fehler 6: Keine Differenzierung. Sie sind wie jeder andere Handwerker auf dem Portal. Warum sollte der Kunde Sie wählen? Schreiben Sie in Ihrem Profil, was Sie besonders macht. "20 Jahre Erfahrung in Denkmälern" oder "Wir arbeiten auch am Wochenende" – etwas, das Sie unterscheidet.

Checkliste: Lohnt sich der Aufwand für neue Aufträge?

Bevor Sie Zeit und Geld in Akquise investieren, beantworten Sie diese Fragen ehrlich:

  • Haben Sie Kapazität? Wenn Ihr Auftragsbuch voll ist, brauchen Sie keine neuen Aufträge – Sie brauchen einen zweiten Mitarbeiter.
  • Wie viel Gewinn bringt ein durchschnittlicher Auftrag? Wenn ein Auftrag 200 Euro Gewinn bringt und Sie 50 Euro Portalgebühren zahlen, ist die Quote entscheidend. Bei 50 % Quote (1 von 2 Anfragen) ist es rentabel. Bei 10 % Quote (1 von 10) nicht.
  • Wie viel Zeit kostet Akquise? Wenn Sie 5 Stunden pro Woche in Direktakquise investieren und daraus 2 Aufträge entstehen, ist das besser als 2 Stunden pro Woche auf einem Portal zu verschwenden, ohne Ergebnis.
  • Welche Kanäle funktionieren in Ihrer Region? In einer Großstadt funktionieren Portale besser. In ländlichen Gegenden oft Mundpropaganda. Testen Sie, messen Sie, konzentrieren Sie sich auf das, was funktioniert.
  • Wie ist Ihre aktuelle Auslastung? Wenn Sie 80 % ausgelastet sind, investieren Sie in Akquise. Wenn Sie 40 % ausgelastet sind, müssen Sie es tun.

Häufig gestellte Fragen zu Handwerker Aufträgen

Welche Portale sind für Handwerker am besten geeignet?

Das hängt von Ihrem Handwerk und Ihrer Region ab. MyHammer ist das größte Portal im deutschsprachigen Raum und funktioniert gut für häufige Aufträge wie Reparaturen und Renovierungen. Blauarbeit ist stärker im Bereich Handwerk und Gewerbe. Auftragsbank hat einen guten Ruf für Qualität. Testen Sie alle drei mit einem kostenlosen oder günstigen Probe-Abo und messen Sie, welches die beste Quote bringt.

Wie hoch sind die typischen Kosten für die Nutzung von Handwerkerportalen?

Monatliche Gebühren liegen typischerweise zwischen 20 und 100 Euro, je nach Leistungsumfang. Dazu kommt eine Gebühr pro Auftrag, meist zwischen 5 und 15 % der Auftragssumme oder eine Pauschale. Prüfen Sie die aktuelle Preisseite des Portals – die Konditionen ändern sich regelmäßig. Rechnen Sie durch, wie viele Aufträge Sie brauchen, um die Gebühren zu decken.

Wie kann ich mich von anderen Handwerkern auf Portalen abheben?

Schreiben Sie ein aussagekräftiges Profil mit Foto und Spezialisierung. Laden Sie Fotos von Ihren Projekten hoch. Schreiben Sie in Ihren Angeboten auf die spezifische Anfrage ein – nicht generisch. Reagieren Sie schnell auf Anfragen. Bitten Sie zufriedene Kunden um Bewertungen. Das alles zusammen macht Sie sichtbar und glaubwürdig.

Wie gewinne ich Aufträge, wenn ich nicht auf Online-Portale setzen möchte?

Direktakquise, Mundpropaganda und lokale Sichtbarkeit. Fahren Sie durch Ihre Nachbarschaft und sprechen Sie Hausbesitzer an. Rufen Sie Makler und Hausverwaltungen an. Bauen Sie ein Empfehlungssystem auf. Optimieren Sie Ihr Google-My-Business-Profil. Investieren Sie in lokale Anzeigen. Das kostet Zeit, aber oft weniger Geld als Portale.

Was sind die wichtigsten Kriterien für eine gute Google-My-Business-Präsenz?

Korrekte Adresse und Öffnungszeiten. Aussagekräftige Beschreibung mit Ihren Spezialisierungen. Regelmäßig aktualisierte Fotos von Ihrer Arbeit. Positive Bewertungen (mindestens 4 Sterne). Schnelle Reaktion auf Kundenbewertungen. Ein vollständiges Profil ist Ihre digitale Visitenkarte – investieren Sie Zeit darin.

Wie baue ich ein effektives Empfehlungsmarketing auf?

Identifizieren Sie Ihre zufriedensten Kunden. Fragen Sie sie aktiv, ob sie Sie weiterempfehlen würden. Geben Sie ihnen Ihre Karte und einen Link zu Ihrer Google-Bewertung. Bitten Sie um Bewertungen. Notieren Sie sich, woher Ihre Aufträge kommen – wenn Empfehlungen wachsen, konzentrieren Sie sich darauf. Das ist die beste Akquise.

Wie gehe ich mit Anfragen um, die zu wenig lukrativ erscheinen?

Lehnen Sie ab oder erhöhen Sie den Preis. Eine kleine Reparatur für 50 Euro ist nicht rentabel, wenn Sie 30 Minuten Anfahrt haben. Sagen Sie dem Kunden ehrlich: "Das ist mir zu klein" oder "Das kostet mindestens 150 Euro wegen der Anfahrt." Der Kunde wird verstehen oder woanders hingehen – beide Ergebnisse sind besser als ein Auftrag mit schlechter Marge.

Wie lange dauert es in der Regel, bis sich die Akquise-Maßnahmen auszahlen?

Portale: 2–4 Wochen, wenn die Quote stimmt. Direktakquise: 4–8 Wochen, weil Nachverfolgung Zeit braucht. Lokale Sichtbarkeit: 2–3 Monate, weil Google Zeit braucht, um Ihr Profil zu ranken. Empfehlungsmarketing: 1–2 Monate, wenn Sie systematisch fragen. Geben Sie jeder Maßnahme mindestens 4 Wochen, bevor Sie entscheiden, ob sie funktioniert.

Fazit: Ihr Weg zu mehr Aufträgen

Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu mehr Handwerker Aufträgen. Es gibt mehrere Wege, und Sie müssen herausfinden, welche zu Ihrem Betrieb passen.

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme: Woher kommen Ihre aktuellen Aufträge? Welche Kanäle funktionieren bereits? Dann testen Sie neue Kanäle systematisch – ein Portal für 4 Wochen, Direktakquise für 4 Wochen, lokale Anzeigen für 4 Wochen. Messen Sie die Quote, den Aufwand und den Gewinn. Konzentrieren Sie sich auf das, was funktioniert.

Die meisten erfolgreichen Handwerker arbeiten mit einer Kombination: Ein Portal für passive Anfragen, Direktakquise für gezielt ausgesuchte Kunden, lokale Sichtbarkeit für spontane Anfragen, Empfehlungsmarketing für die besten Kunden. Das ist nicht kompliziert – es ist nur konsequent.

Kostenlose Website-Erstellung — Sie zahlen nur Hosting. Wir entwerfen Ihre persönliche Vorzeigeseite komplett kostenlos. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich entscheiden.

Kostenlose Vorzeigeseite anfordern

Und vergessen Sie nicht: Gute Arbeit ist die beste Akquise. Wenn Sie Ihre Kunden begeistern, erzählen sie es weiter. Das ist kostenlos und funktioniert besser als jede Werbung.

Alle Artikel zu Aufträge finden

Der erste Schritt

Sehen Sie selbst, wie das für Ihren Betrieb aussieht.

Kostenlose Vorzeigeseite, unverbindlich — Sie entscheiden erst, wenn Sie das Ergebnis gesehen haben.

Kostenlose Vorzeigeseite anfordern